Auf diesen Bildern seht ihr ein Fahrzeug, das zwei Jahre foliert war. Beim Entfernen der Folie ist etwas passiert, das extrem selten vorkommt – und wenn, dann nur in winzigen Bereichen.
👉 Hier war jedoch das komplette Fahrzeug betroffen.
Die Klebeschicht der Folie ist vollständig am Lack kleben geblieben. Zwei Mitarbeiter waren 1,5 Tage beschäftigt, um die Folie überhaupt zu entfernen. Danach musste der gesamte Bereich dreimal poliert werden, damit der Lack wieder halbwegs im Glanz steht.
💸 Realistische Kosten eines solchen Schadens: ca. 2.500 € – und das ist noch glimpflich!
Wenn der Klarlack dabei mit abreißt (was bei solchen Fällen schnell passieren kann), liegt man ganz fix bei Schäden über 10.000 €.
Zum Glück ist es hier noch gut ausgegangen.
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Warum ist das passiert?
Viele unterschätzen, wie empfindlich Lack + Folie reagieren können. Die häufigsten Ursachen:
1️⃣ Unprofessionelle Vorbereitung
Wenn die Vorreinigung mit falschen oder zu scharfen Reinigern erfolgt, wird der Klarlack angelöst bzw. angeraut.
➡️ Der Folienkleber „verschmilzt“ regelrecht mit dem Klarlack.
2️⃣ Billige oder No-Name-Folien
Markenfolien haben geprüfte Kleber, Alterungsverhalten & Rückstandswerte.
Billigfolien können nach ein paar Jahren komplett versagen – genau das ist hier passiert.
3️⃣ Fehlende Fachkompetenz bei der Verklebung
Wer nicht weiß, wie man Lack richtig vorbereitet, Folie korrekt verklebt und löst, riskiert riesige Schäden.
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Was du daraus lernen solltest:
✔ Immer auf etablierte Markenfolien setzen
✔ Fahrzeuge sollten ausschließlich von Profis foliert werden
✔ Nur zugelassene Reinigungsmittel für die Vorarbeit nutzen
✔ Keine Experimente mit „Hausmitteln“ – sie zerstören den Lack schneller, als man denkt
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Fazit:
Das hier ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus einer einfachen Entfolierung plötzlich ein riesiger Aufwand werden kann.
Wir arbeiten täglich mit Folien – und genau deshalb möchten wir sensibilisieren:
👉 Eine gute Folierung beginnt lange vor dem ersten Folienschnitt.
Eine schlechte Vorbereitung endet im teuersten Schaden.
Zum Glück ging es in diesem Fall gut aus – aber es hätte richtig teuer werden können.







